Der ideale Standplatz

Je nachdem welche Pflanzen eingepflanzt sind – Nicht zu heiß; Würmer kämpfen mit der Hitze. Auch nicht im ständigen Schatten, da das Pflanzenwachstum eingeschränkt wird. Der UVG muss nicht zwingend unter freiem Himmel stehen. Es genügt in allen Fällen durch entsprechendes Gießen die Feuchte aufrechterhalten. Bodenwanne als Wasserreservoir gestattet auch bei heißen Sommertagen einige gießfreie Zeiten.
Ganztägig, direkte Sonneneinstrahlung mit voller Intensität sollten nicht auf den UVG einwirken. Beim Aufstellen unter freiem Himmel ist darauf zu achten, dass zumindest 2 Stunden Sonneneinstrahlung über den Tagesverlauf durch Schatten entschärft werden. Baumschatten, Hecken, Hausschatten, etc. wären ideale Elemente die während des Tages kurzzeitig Hitzeeinfluss entschärfen.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen benötigt YouTube Ihre Einwilligung um geladen zu werden. Mehr Informationen finden Sie unter Datenschutz.

Von täglichem Bewässern wird abgeraten. Wie in der Natur, sollte von Zeit zu Zeit intensiv bewässert werden. Wichtiger Hinweis; immer die Feuchtigkeit von oben zuführen. Immer oben an der Oberfläche gießen, um den Boden durchgängig mit Wasser zu sättigen. Dabei langsam das Wasser zuführen. Am besten mit einem Schlauch, Wassermenge dosiert aufdrehen und Schlauch für längere Zeit oben auflegen und Wasser laufen lassen. Wassergabe oben an 3 bis 4 Stellen (Schlauch umlegen) um gleichmäßig das Erdreich mit Feuchtigkeit zu füllen. Sobald unten in der Wanne das erste Sickerwasser ankommt, mit dem Bewässern aufhören. Es muss in der Wanne Platz für das nachkommende Sickerwasser aus dem Erdreich bleiben. Die Erde kann anfangs nicht alles an Wasser aufnehmen und so drängt es durch die Erde über die Bodensteine hinaus in die Wanne. Dies verhindert garantiert sogenannte Staunässe im Boden. Seitlich kann gezielt Wasser in die Schalen verabreicht werden. Dies sollte vor allem nach dem Anpflanzen gemacht werden. Das System arbeitet wie in der Natur mit dem Grundwasser, welches auch in steinigem Unterboden lagert.

Von Zeit zu Zeit kontrollieren und bei Bedarf den fertigen Kompost aus dem Schacht nehmen und oben dem UVG zuführen.
Vor den kalten Wintermonaten den Abfallschacht nicht entleeren. Im Schacht gelagertes Material speichert zusätzlich Wärme durch den ständigen Umwandlungsprozess und dient zudem als Rückzugsgebiet und Futterquelle für das Bodenleben.

Vorsicht bei zu feuchtem Rasenschnitt. Die Erwärmung im Kompost wird zu hoch und die Temperatur steigt über 40 Grad. Das Wohlbefinden der Lebewesen wie Würmer ist gefährdet und wird zu einer lebensbedrohlichen Belastung. Das Material im Schacht (der Kompost) muss die richtige Feuchtigkeit haben.
Wichtig für den Rottevorgang sind Feuchtigkeit und Temperatur. Daher volle Sonneneinstrahlung über den ganzen Tag vermeiden. Aufpassen, Standplatz im ständigen Schatten bringt kein ordentliches Wachstum auf die Reihe. Zu wenig Sonneneinstrahlung wirkt wachstumshemmend, ist jedoch eher dem Vorzug zu geben, als zu viel Hitzeeinfluss. Abfall-Schachtseite in Richtung Norden, Osten oder Westen ausrichten. Am besten ist ein Platz neben einem Baum, Strauch, Mauer, wo durch den Sonnenverlauf, speziell in der Mittagssonne, keine direkte Einstrahlung vorkommt.

Es bedarf keinerlei Wartungsaufwand – einfach System sich selber überlassen. Bei UVG Standort unter Dach, den UVG ordentlich mit Wasser gießen, damit Feuchtigkeit vom Boden über Winter aufgenommen werden kann (siehe UVG-Bewässerung).
Im Winter friert er leicht durch, bis minus 5 Grad ist keine Maßnahme gegen Kälte notwendig. Wenn die Temperatur unter -5°C sinkt, wird empfohlen eine Decke als Dämmung darüber zu legen. Population im Boden sollte einigermaßen geschützt werden. Wenn der Frost aus dem UVG auszieht ist die Feuchtigkeit im Erdreich für den Frühling im gespeichert.