Grundsatz Nr. 1:
immer Wasserzugabe von oben in das Erdreich, damit sich die nutzbare UVG-Kapazität (das Erdreich) mit Wasser vollsaugen kann. Der Rest wird dann nach unten über die Steine in die Wanne abfließen und dort gespeichert.
Grundsatz Nr. 2:
Die Bewässerung so langsam wie möglich durchführen, damit die Erde auch die Zeit hat, sich mit Wasser voll zu saugen und zu sätigen. Beispiel aus der Natur; langsamer und länger andauernder Regen dringt besser in den Boden ein. „Gewitter“, sprich zu große Wassergabe verursacht Verschlämmung und das Wasser fließt oberflächig ab.
Grundsatz Nr. 3:
Trocknet das Erdreich durch Erwärmung und Wasserentzug durch Pflanzen aus, wird durch die Kapillarität des Bodens das Wasser aus der Wanne und zusätzlich durch die Pflanzenwurzeln (Saugspannung) in die Höhe gefördert.
Grundsatz Nr. 4:
Im Winter wird durch den geringen Wasserbedarf der Pflanzen und die Niederschläge die Bodenwanne überlaufen. Dies ist wichtig, damit das System nicht „absauft“. Sollte die Wanne leer sein, kann diese gereinigt werden. Das Wasser darf aber auch über den Winter in der Wanne stehen bleiben.
Grundsatz Nr. 5:
Wer im Spätherbst noch Pflanzen hat, die für eine späte Ernte geplant sind (Beispiel Grünkohl), können diese vor Frost mit einem leichten Gartenflies geschützt werden um die Erntezeit zu verlängern. Winterharte Pflanzen können durch Flies ebenfalls geschützt werden.
Grundsatz Nr. 6:
Der Kompostschacht kann bis zum Frost mit Abfällen versorgt werden. Ab dem Zeitpunkt wo es Frost gibt, finden keine Kompostierungs-Prozesse mehr statt. Erst im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen, geht der Umsetzungsprozess wieder weiter. Ab dieser Zeit ist es wichtig, nicht auf Abfälle für den Kompostschacht zu vergessen. Die Organismen, Regenwürmer und das gesamte Bodenleben springen wieder an und brauchen „Ware“!